© Ina’s Teekännchen 2010
Grüner Tee
Grüner Tee stammt von derselben Pflanze wie der Schwarze Tee. Die Produktion
unterscheidet sich jedoch: um eine Fermentation, welche ein "Schwarzwerden" der Blätter
gleich nach dem Welkvorgang bedeuten würde, zu verhindern, werden die Teeblätter durch
Hitzeeinwirkung aufgeschlossen und danach getrocknet.
Die kostbaren Inhaltsstoffe - wie Vitamine, Mineralstoffe, Tannin u. a. - bleiben fast
unbeschadet erhalten.
Zu den klassischen und bedeutendsten Anbaugebieten für grünen Tee gehört China
mit den Provinzen Zheijang (Gunpowder “Temple of Heaven”), Fujian (Heimat der
traditionellen Jasmintee-Kultur), Anhui, Yunnan und Jianxi. Aus China kommt auch der mittlerweile sehr beliebte weiße Tee, der nur ganz
leicht während des Welkprozesses fermentiert. Auch der gelbe Tee, der kurz mit trockener Hitze anfermentiert wird, findet seinen Ursprung
in China.
Das zweite große Teeanbaugebiet für grünen Tee ist Japan. Japan besitzt nach China die älteste Teekultur der Welt, es wird allerdings nur
Grüntee produziert. Im Gegensatz zu China, wo bei der traditionellen Grünteeproduktion die Blattenzyme durch eine kurze Röstung
deaktiviert werden, werden die Teeblätter in Japan einer Wasserdampfbehandlung unterzogen.
Zubereitung: 1 TL auf 1/4 Liter Wasser, Ziehdauer: 1 - 3 Minuten - Das zunächst aufgekochte Wasser sollte auf ca. 70-80 Grad abkühlen
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